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Die Eiche war vielen Kulturen und Völkern heilig. Noch heute gilt die Eiche als Symbol für Standhaftigkeit. Das Eichenlaub ziert Wappen, Abzeichen und Münzen. In vielen Ortsnamen kommt das Wort Eich(e) vor.
Die Eiche liefert ein hochgeschätztes, witterungsbeständiges und hartes Holz. Häuser, Ackerbaugeräte und Schiffe wurden und werden aus dem Holz gebaut.
Der weitverbreitetste Spruch mit Eiche dürfte wohl der in Zusammenhang mit dem Gewitter sein.
"Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen". Das ist natürlich nicht richtig, man soll gar keinen Baum bei Gewitter aufsuchen. Aber man geht inzwischen von einem Übersetzungsfehler aus. Das Wort Buchen hängt mit dem altdeutschen Wort "Buken" zusammen, das soviel wie Büsche heißt. Sind die Büsche dazu noch im Graben, kann man dagegen nichts sagen. Man könnte also sagen: "Eichen sollst du weichen, Büsche sollst du suchen"
Die Früchte der Eiche, die Eicheln, sind wichtiger Nahrungsbestandteil für viele Tiere.
Zusammen mit Kastanien lassen sich schöne Herbstbasteleien anfertigen, von Männchen bis Schmuckketten.
Sammelt doch ein paar Eicheln und setzt diese in einen Joghurtbecher mit Erde. Mit etwas Geduld werdet ihr in ein paar Monaten ein kleines Bäumchen sprießen sehen.













