Naturpädagogik

  • Full Screen
  • Wide Screen
  • Narrow Screen
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Zum Nachhören

Bündnis für Familie

Lokales Bündnis für Familie

Engagiert im Bündnis für Familie

Newsletter







Baum des Jahres 2012- Europäische Lärche

E-Mail Drucken PDF

el1Zapfen im VergleichBaum des Jahres 2012 ist die europäische Lärche. Am heutigen Tag wurde der Baum von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung zum Baum des Jahres 2012 ausgerufen. 

Die europäische Lärche verfärbt die Nadeln (Blätter) im Herbst gelb und wirft diese im Winter ab. Ein Kuriosum unter den Nadelbäumen. Der Baum kann mehrere hundert Jahre alt werden und bis über 50m hoch werden. Die Lärche gilt im Volksmund auch als Baum der Feen. So sollen die Feen den armen Wanderer auf den rechten Weg leiten und ihm immer einen vollen Geldbeutel bescheren. In Alpenregionen steht der Baum oft in der Nähe von Wohnbebäuden und soll Glück bringen. In der Naturheilkunde findet sich das Lärchenterpentin, das aus dem frischen Harz gewonnen wird. Lärchennadeln im Badewasser sollen wahre Wunder bewirken, Lärchensalbe soll sehr gut bei Wundheilung und Rheuma sein, wie auch bei Erkältungskrankheiten. 

Das harzreiche Holz ist sehr gut für Aussenbereiche zu verwenden. Auch kuriose Bauten, wie der Sendeturm in Gleiwitz (Polen) mit einer Höhe von 118 Metern gibt es genauso wie der Einsatz als Bodenbohlen oder als Außenverkleidung.

 

Vogel des Jahres 2012 - Dohle

E-Mail Drucken PDF

dohleAm heutigen Freitag haben der NABU und der LBV den Vogel des Jahres bekannt gegeben. Es ist die Dohle.

Die Dohle ist eines der intelligentesten heimischen Vögel. Trotzdem fällt es ihr immer schwerer, geeignete Nistplätze zu finden. Geschuldet ist das wie immer der Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft. Auch in Städten, wo sich der Vogel wohl fühlt, gibt es immer weniger Möglichkeiten. 

Der Brutbeginn ist Ende März / Anfang April. Zwischen 4 bis 9 Eier werden vom Weibchen bebrütet, während das Männchen das Weibchen füttert. Die Brutzeit beträgt ca. 16 - 19 Tage. Die Nester sind bis in 40m Höhe zu finden. Genutzt werden Baumhöhlen, Nischen, geschützte Räume und auch künstliche Nisthilfen. 

Wie alle Rabenvögel ist die Dohle ein Allesfresser. Die Nahrung reicht von Insekten, Schnecken, Würmern, Eiern bis hin zu Obst, Getreide oder Brot.

Bei Handaufzucht werden Dohlen sehr handzahm. Bekannt sind sie für die Fähigkeit, Geräusche nachzumachen und somit auch Worte nachzusprechen.

Die Dohle ist kleiner als die Krähe, hat dunkle bis schwarze Federn. Im Kopf und Kragenbereich ist das Gefieder grau.  

Giftpflanze des Jahres 2011 - Eibe

E-Mail Drucken PDF

EibeDie Giftpflanze des Jahres wird vom botanischen Sondergarten in Hamburg ausgewählt.

Dieses Jahr ist es die Eibe. Die Rinde, die Nadeln und der Samen der Eibe sind stark giftig und können zum Tod führen, wie beim Menschen so auch beim Tier.

Das Gift läßt sich, wie alle Gifte, medizinisch nutzen.

Ungiftig ist der rote Samenmantel, aus dem man sogar schmackhafte Marmelade gewinnen kann. Ich persönlich würde es nicht probieren.

Die Eibe ist stark im Bestand gefährdet und findet heute häufig als Ziergehölz Verwendung.

Das kann man aber nicht gut heißen, denn schnell verschwindet eine rote Beere samt Samen im Kindermund. Damit ist höchste Eile angesagt. Zunächst starkes Erbrechen, Magenkärmpfe und Durchfall bis hin zu Atemnot und Herzstillstand sind die Symtome, beginnend nach 30 Minuten der Einnahme.

Überlebende haben zumeist bleibende Leberschäden. Deshalb ist Eibe als Zierpflanze kritisch anzusehen.

Die hervorragenden Eigenschaften des Holzes haben die Eibe vor das Aussterben gebracht. Langbögen und Waffen wurden aus der Eibe gebaut.

Heute spielt das Holz kaum mehr eine Rolle in der Holzindustrie. Hauptsächlich noch als Furnierholz oder für Kunstschnitzereien.

Blume des Jahres 2011 - Moorlilie

E-Mail Drucken PDF

MoorlilieDie Blume des Jahres wird jährlich von der Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt gekürt.

Dieses Jahr ist es die Moorlilie Narthecium ossifragum), stellvertretend für die Moorlandschaft und die Wichtigkeit der Renaturierung.

Weitere Namen sind: Beinbrech, Ährenlilie, Heidgras, Egelgras, Schusterknief oder Stablilie.

 

Die Moorlilie ist eine ausdauernde und auffällige 10 bis 30 cm hohe Pflanze. Die ganze Pflanze hat einen feinen und starken nelkenartigen Geruch. Der klebrige, rötliche Stengel wächst starr aufrecht, verläuft unterirdisch weiter. Die unteren ungestielten Laubblätter sind schwertförmig und erinnern an ein Schustermesser (daher auch der Name Schoosterknief). 

 

Von Juli bis August bilden sich endständige, lockere, traubige Blütenstände, die 5 bis 8 cm lang sind. Die langgestielten Blüten messen 1 bis 1,5 cm im Durchmesser und besitzen sechs Blütenblätter, die innen gelb und außen grünlich sind. Vor jedem der sechs Blütenblätter befindet sich ein Staubblatt mit dicht wollig behaarten Staubfaden und ziegelrotem Staubbeutel, die Insekten zur Bestäubung anlocken. Nach der Blüte werden dünnwandige, ovale Kapselfrüchte ausgebildet. Sie enthalten 7 mm große, hellgelbe feilspanförmige Samen, oben und unten mit einem fadenförmigen Anhängsel. Im Herbst verfärben sich die Fruchtstände dunkelorangerot.

 

Bekannt ist die Moorlilie dafür, dass sie eine Lichtüberempfindlichkeit bei (weißen) Schafen hervorrufen kann.

Die Moorlilie ist bundesweit gefährdet und besonders geschützt.

Mehr und ausführlicher unter der Stiftung

(Ausmalbild Moorlilie auf der nächsten Seite)

Weiterlesen...

Baum des Jahres 2011 - Elsbeere

E-Mail Drucken PDF

ElsbeereDie schöne Else, so wird die Elsbeere auch genannt, ist selten geworden. Dabei könnte sie überall wachsen. Da sie eher langsam wachsend ist, leidet sie unter dem Konkurrenzdruck. Sie wächst daher auch eher in kleinen Gruppen außerhalb des Waldes. Hingegen sind Solitärbäume, besonders in Deutschland, selten.

Das Holz zählt zu den härtesten in Europa und ist das wertvollste, das man in der Holzindustrie heimischer Bäume finden kann. Die Früchte, kleine Beeren werden, speziell in Frankreich, zu Schnaps gebrannt.

Im Herbst fällt die Elsbeere durch ein prächtiges Laubkleid auf. Die Blüte im Frühjahr ist recht spät.

Die Bestimmung der Elsbeere durch das Blatt ist manchmal recht schwer, es ähnelt dem Ahorn. Am besten sieht man sich dazu die Rinde mit an oder versucht herauszufinden, ob überhaupt Ahorn in der Umgebung wächst, um diesen auszuschließen.

Die Elsbeere war 1975 sogut wie ausgestorben. Ab 1975 wurden zunächst erfolglose Versuche unternommen, die Elsbeere zu züchten. Viel Beharrlichkeit war nötig um Nachkommen zu züchten. Heute gibt es ca. 500 000 Bäume. Die vermutlich größte Elsbeere steht in Groß Lengden, wo die Züchtung und die Rettung der Elsbeere begann.

Die Elsbeere wird ca. 200 bis 300 Jahre alt. Bei andauerndem Windeinfluß, wie in Küstengebieten, kann es sein, dass die Elsbeere sich strauchartig ausbildet.

Weitere Namen der Elsbeere sind z.B. Elschbirle, Eisenbeere, Arlesbeere, Iltisbeere, Ruhrbirne, Sauerbirla, Sperberbaum.

Weiterlesen...

Seite 1 von 2

klimaneutral

DMOZ

odphead

Bereich: Wissen/Bildung/Schule/Umweltbildung/

Besucher

Heute232
Gestern321
Woche1834
Monat6658
Insgesamt191588

Powered by Kubik-Rubik.de

Suchbegriffe

Nadelbäume nadeln solitärbaum hamburg Lärchennadel-Gift lärchensalbe Giftstoffe in Lärchennadeln
Powered by Kubik-Rubik.de
You are here Aktuelles Arrow Wissenswert Arrow Natur des Jahres