Die schöne Else, so wird die Elsbeere auch genannt, ist selten geworden. Dabei könnte sie überall wachsen. Da sie eher langsam wachsend ist, leidet sie unter dem Konkurrenzdruck. Sie wächst daher auch eher in kleinen Gruppen außerhalb des Waldes. Hingegen sind Solitärbäume, besonders in Deutschland, selten.
Das Holz zählt zu den härtesten in Europa und ist das wertvollste, das man in der Holzindustrie heimischer Bäume finden kann. Die Früchte, kleine Beeren werden, speziell in Frankreich, zu Schnaps gebrannt.
Im Herbst fällt die Elsbeere durch ein prächtiges Laubkleid auf. Die Blüte im Frühjahr ist recht spät.
Die Bestimmung der Elsbeere durch das Blatt ist manchmal recht schwer, es ähnelt dem Ahorn. Am besten sieht man sich dazu die Rinde mit an oder versucht herauszufinden, ob überhaupt Ahorn in der Umgebung wächst, um diesen auszuschließen.
Die Elsbeere war 1975 sogut wie ausgestorben. Ab 1975 wurden zunächst erfolglose Versuche unternommen, die Elsbeere zu züchten. Viel Beharrlichkeit war nötig um Nachkommen zu züchten. Heute gibt es ca. 500 000 Bäume. Die vermutlich größte Elsbeere steht in Groß Lengden, wo die Züchtung und die Rettung der Elsbeere begann.
Die Elsbeere wird ca. 200 bis 300 Jahre alt. Bei andauerndem Windeinfluß, wie in Küstengebieten, kann es sein, dass die Elsbeere sich strauchartig ausbildet.
Weitere Namen der Elsbeere sind z.B. Elschbirle, Eisenbeere, Arlesbeere, Iltisbeere, Ruhrbirne, Sauerbirla, Sperberbaum.

Blätter und Früchte der Elsbeere

Rinde einer ausgewachsenen Elsbeere
Bilder mit freundlicher Genehmigung von der Stiftung "Baum des Jahres".












