Die Giftpflanze des Jahres wird vom botanischen Sondergarten in Hamburg ausgewählt.
Dieses Jahr ist es die Eibe. Die Rinde, die Nadeln und der Samen der Eibe sind stark giftig und können zum Tod führen, wie beim Menschen so auch beim Tier.
Das Gift läßt sich, wie alle Gifte, medizinisch nutzen.
Ungiftig ist der rote Samenmantel, aus dem man sogar schmackhafte Marmelade gewinnen kann. Ich persönlich würde es nicht probieren.
Die Eibe ist stark im Bestand gefährdet und findet heute häufig als Ziergehölz Verwendung.
Das kann man aber nicht gut heißen, denn schnell verschwindet eine rote Beere samt Samen im Kindermund. Damit ist höchste Eile angesagt. Zunächst starkes Erbrechen, Magenkärmpfe und Durchfall bis hin zu Atemnot und Herzstillstand sind die Symtome, beginnend nach 30 Minuten der Einnahme.
Überlebende haben zumeist bleibende Leberschäden. Deshalb ist Eibe als Zierpflanze kritisch anzusehen.
Die hervorragenden Eigenschaften des Holzes haben die Eibe vor das Aussterben gebracht. Langbögen und Waffen wurden aus der Eibe gebaut.
Heute spielt das Holz kaum mehr eine Rolle in der Holzindustrie. Hauptsächlich noch als Furnierholz oder für Kunstschnitzereien.












