Das beliebteste Gartentier des Jahres 2011 ist das Eichhörnchen. Ins Leben gerufen hat diese Wahl die Heinz-Sielmann-Stiftung.
Das Eichhörnchen, regional auch Eichkätzchen oder Eichkater genannt, kommt fast überall vor. Bedingung sind natürlich Bäume. Häufig ist das Eichhörnchen in Parks anzutreffen. Die Kletterkünste sind akrobatisch und wegen des leichten Gewichtes kann das Eichhörnchen sich auf die dünnsten Äste wagen. Es klettert stets mit dem Kopf voran den Baum hinunter. Als Schlafplatz dient ein sogenannter Kobel, ein Eichhörnchenbau. Aber mit einem Bau gibt es sich nicht zufrieden. Es können durchaus bis Acht Kobel werden. Geschuldet ist das dem Zwangsumzug durch Parasitenbefall oder Störung. Dabei werden diese Kobel dann verschiedentlich genutzt. Als Schlafkobel, Schattenplatz oder Ruhplatz während der Ausflüge.
Die Eichhörnchen sind "Allesfresser". Auf der Nahrungsliste stehen unter anderem Beeren, Früchte, Pilze, Würmer, Insekten, Larven, Schnecken, Rinden, Samen und natürlich die Nüsse. Die natürlichen Hauptfeinde sind Bussard, Uhu, Habicht, Wiesel, Baummarder und in den Parks ist der Hauptfeind die Hauskatze. Als weitere Bedrohung werden Parasiten genannt.
In Großbritannien wird das Eichhörnchen (Rotrock) durch das Grauhörnchen verdrängt, das besser mit Parasiten umgehen kann und sogar Träger der tödlichen Parasiten für das einheimische Eichhörnchen ist. Es ist auch besser im Wiederfinden der versteckten Nahrung.
Wer dem Eichhörnchen helfen will, kann das am besten mit einem Kobel tun. In geeigneter Gegend wird es nicht lange dauern, und der Kobel ist besiedelt.












