Igel – Ausmalbilder

Sprechen wir vom Igel meinen wir meistens den Braunbrustigel. Der Igel lebt am Boden, kann aber auch klettern. Die Nahrung sind hauptsächlich wirbellose Tiere wie Insekten, Larven und Würmer, sowie auch in geringem Umfang Fallobst. Ebenso gehören gelegentlich Aas, Mäuse und Maulwürfe zu seinem Speisezettel.

Der Igel bevorzugt abwechslungsreiche Landstriche mit Stauden, Gebüsch und Hecken. Durch die industriell angelegte Landwirtschaft sind viele dieser Lebensräume abhanden gekommen.

Heute trifft man den Igel häufig auf Streuobstwiesen, in naturnahen Gärten, Parks und Friedhöfen an. Der Igel hat meist einen Wurf, mit ca. 4-5 Jungen, im Jahr. Sollte der erste Wurf den Fressfeinden zum Opfer fallen gibt es einen zweiten Wurf der allerdings, mangels Fettreserven, meistens den kommenden Winter nicht überlebt.

Igel leben meist als Einzelgänger und sind vorwiegend Dämmerungs- und Nachtaktiv. Igel die man unter Tags bei der Nahrungssuche findet sind in der Regel kranke Tiere und leiden häufig unter Würmern. Die normale Zeit in der Nacht reicht nicht mehr um die Versorgung zu sichern.

Unsere heimischen Igel führen einen echten Winterschlaf. Für diesen Winterschlaf müssen genügend Reserven angefressen werden. Ab 6 Grad dauerhafte Temperatur geht der Igel in den Winterschlaf über, vorher findet immer wieder ein Dämmerungsschlaf statt. Im Winterschlaf beträgt die Körpertemperatur ca. 8 Grad, die Atemfrequenz liegt bei 1 bis 2x die Minute.

Der Braunbrustigel überwintert in einem kugelförmigen Nest der unter Laub und Gehölz angelegt ist. Ein Mindestgewicht von 500 Gramm braucht ein Igel um den Winterschlaf zu überleben. Steigen die Temperaturen tagsüber dauerhaft auf über 15 Grad, erwacht der Igel aus seinem Winterschlaf. Igel werden bis zu sieben Jahre alt.

Igel die mit offensichtlich zu wenig Gewicht gefunden werden, sollten nicht gleich eingefangen werden. Das beste ist es draußen im Revier zuzufüttern. Erst wenn die Temperaturen dauerhaft unter 5 Grad liegen und der Igel immer noch aktiv ist, sollte man eine Auffangstation oder das Tierheim kontaktieren. Bevor man einen Igel im Keller einquartiert ist es wichtig sich kundig zu machen.

Igel kann man durch naturnahe Gärten und das bereit stellen eines Igelhauses unterstützen. Mit etwas Geschick lässt sich ein Igelhaus selbst bauen.

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Gem. Verein zur Natur- und Umweltbildung e.V. / Die Bilder können zu internen und privaten Zwecken frei kopiert und weitergegeben werden. Abdrucke in Kindergartenzeitschriften, zu Kindergartenfeiern, Schriften – z.B. Feiern oder Einladungen sind gestattet / Besteht Zweifel einfach bei uns nachfragen. / Urheberrecht: Roland Engert

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