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Naturabzeichen Naturstrolche

logo-natstr-schatten1Naturstrolche ist das Naturabzeichen für Kinder im Bereich Natur- und Umweltbildung / Naturpädagogik. Das Abzeichen wird vom Verein zur Natur- und Umweltbildung e.V. bundesweit vergeben.

Die Kinder können das Abzeichen mit Hilfe von Erzieherinnen und Erziehern, Naturpädagogen, Umwelteinrichtungen und anderen Einrichtungen, die sich um das Thema Natur- und Umweltbildung kümmern, erhalten.

Die Kinder erhalten das Naturabzeichen, eine Urkunde und eine Naturstrolchekarte (Bonuskarte). Teilnehmende Einrichtungen erhalten ein Zertifikat.

Ziel ist es mit dem Naturabzeichen Bemühungen im Bereich Natur- und Umweltbildung nachhaltig zu unterstützen und der Arbeit einen Rahmen zu geben.
Was das Seepferdchen für Frühschwimmer, ist das Naturstrolcheabzeichen für Frühnaturkenner.

Grundgedanken

Grundgedanken zum Naturabzeichen Naturstrolche

Die Entwicklung einer positiven Haltung der Kinder zur Natur und Umwelt hängt ganz entscheidend davon ab, inwieweit Kinder Möglichkeiten zur Naturbegegnung haben.

Aufgrund eigener Erfahrungen und Begegnungsmöglichkeiten mit Tieren und Pflanzen können Kinder unsere heimische Natur als etwas Wertvolles, Lebenswertes und damit Schützenswertes erfahren und kennen lernen.

Viele Kinder, besonders in Städten, sind weitgehend von naturnahen Räumen wie Bach, Wald oder Wiese abgeschnitten. Der Lebensraum wird vom Straßenverkehr, Betretungsverboten und Normspielplätzen dominiert. Das Leben wird stark vom Fernseher und Computer beeinflußt. So bleibt die Natur- und Umweltbildung als wichtige Aufgabe im Kindergarten und der Schule. 

Um die Arbeit der Natur- und Umweltbildung vor Ort zu unterstützen gibt es das Naturabzeichen „Naturstrolche“.

Wir geben mit dem Naturabzeichen Naturstrolche ein Werkzeug an die Hand das die Arbeit der Natur- und Umweltbildung / Naturpädagogik unterstützt und Ihrer Arbeit einen Rahmen gibt.

Sicherlich kann man auch ohne Abzeichen den Kindern Inhalte im Natur- und Umweltbildungsbereich vermitteln. So wie ein Kind auch ohne das Abzeichen Seepferdchen schwimmen kann.

Ein Abzeichen, eine Urkunde jedoch vermittelt etwas geleistet zu haben und wirkt nachhaltig.

Teilnahmegebühren

Die Teilnahmegebühr beträgt 6€ je Kind. 
Darin enthalten sind: Naturabzeichen "Naturstrolche", Urkunde und die beliebte Naturstrolchekarte für mehrjährige Nutzung.

Anmeldung

Die Anmeldung kann per Post, Fax, Telefon oder Online erfolgen.

Übergabe der Abzeichen - Video

 

Mehr Informationen und Antworten zu Fragen in unserer Übersicht.

Ein geteiltes Kinderzimmer einrichten

kinder

Gerade bei mehreren Kindern wird der Platz für Kinderzimmer vor allem in kleineren Wohnungen knapp. Sobald ein zweites Kind ein Kinderzimmer benötigt, tauschen die Eltern ihr oft größeres Schlafzimmer gegen das aktuelle Kinderzimmer ein, um das alte Schlafzimmer als neues Kinderzimmer nutzen zu können.

Geteilter Raum

Da jedes Kind ab einem bestimmten Alter seinen persönlichen Bereich braucht, sollte der möglichst große Raum durch einen Vorhang oder Paravent getrennt werden. Im Idealfall hat jedes Kind sein eigenes Bett und seinen eigenen Arbeitsplatz, an dem es sich zum Beispiel einem Ausmalbild widmet.

Geteilter Raum durch Möbel

Ist ein großer Schreibtisch vorhanden, kann dieser auch von beiden Kindern benutzt werden, indem zwei separate Arbeitsplätze eingerichtet werden. So ein Schreibtisch kann ebenfalls als Raumteiler fungieren. Auch Schränke können für eine optische Trennung sorgen. Die Rückseite kann zum Beispiel als Pinnwand benutzt werden.

Farbliche Abgrenzung

Wenn die Wände in den beiden Zimmerhälften mit unterschiedlichen Farben tapeziert sind oder verschiedene Bodenbeläge verwendet werden, kann auch durch Farben eine Raumteilung erzielt werden. Unterschiedliche Bettbezüge sorgen ebenfalls für eine farbliche Abgrenzung.

Akustische Abgrenzung

Um das Zusammenleben angenehmer zu gestalten, hilft es, wenn beide Kinder jeweils einen Kopfhörer besitzen, den sie benutzen, um den anderen nicht zu stören.

Etagenbetten sparen Platz

Je kleiner das Zimmer, desto eher ist ein Etagenbett vonnöten. Diese gibt es auch in Form einer Burg, als Segelboot oder in Dschungel-Optik. Beispiele dafür sind hier zu finden. Das obere und das untere Bett sollten fest miteinander verschraubt sein. Eine Reling als Sturzsicherung ist nötig sowie eine stabile und bequeme Leiter. Die Matratze sollte eine mittelweiche Oberfläche besitzen.

Juniorbetten für Kleinkinder

Kleinkinder fühlen sich in kleineren Betten wohler. So genannte Juniorbetten lassen sich auf die Größe des Kindes anpassen. In einem Hochbett sollten Kinder erst ab sechs Jahren liegen.

Sicherheitsvorkehrungen bei sehr jungen Kindern

Aus Sicherheitsgründen sollte bei Kindern unter drei Jahren Spielzeug mit verschluckbaren Kleinteilen nicht zugänglich sein. Fenster lassen sich mit Sicherungen ausstatten, die das Öffnen von Kinderhand verhindern. Wichtig ist auch, dass Schränke und Regale fest mit der Wand verschraubt sind, so dass bei Kletterpartien der Kleinsten die Unfallgefahr deutlich sinkt.

Geteiltes Kinderzimmer fördert soziale Kompetenz

Meist geht es bei einem geteilten Kinderzimmer darum, aus der Not eine Tugend zu machen, doch wenn zwei Kinder sich ein Zimmer teilen, hat das auch Vorteile. Solange der Altersunterschied nicht zu groß ist, kann ein geteiltes Kinderzimmer die soziale Kompetenz fördern. Die Kinder lernen früh, Konflikte zu bewältigen. Wenn die Kinder auch abends zusammen sind, wird zusätzliches Vertrauen geschafft.

 

Kinder immer seltener in der Natur

kinder-naturNoch in den 70er Jahren war es Gang und Gäbe, dass Kinder draußen herumtollten, mit anderen Kindern spielten, lange Wege zur Schule gingen, sich dreckig machten und sich als ein Teil der Natur sahen. Auch heute noch gibt es solche Kinder, die vergnügt allein im Wald spielen, auf Bäume klettern und Abends müde ins Bett fallen. Doch immer mehr Kinder verbringen ihre Zeit zuhause, sehen fern, spielen am Computer und verlernen den Umgang mit der Außenwelt.

Da zu einem Großteil die Eltern für die Erziehung zuständig sind, sollten sie sich darum kümmern, dass ihr Kind öfter raus kommt und auch loslassen können, dem Kind Eigenständigkeit und Verantwortung zutrauen. Doch viele Eltern sind zu sehr auf Sicherheit fixiert, die von Staat und Medien propagiert wird, so dass die Angst siegt. Hinzu kommt, dass in Deutschland inzwischen viel weniger Kinder geboren werden als noch vor 40 Jahren. Auf das einzige Kind wollen die meisten Eltern ganz besonders gut aufpassen.

Durch die fortschreitende Zerstörung der Natur stoßen Kinder auch immer öfter auf Verbotsschilder, die das Betreten eines Bereiches untersagen. 50 Prozent der Kinder denken, dass auch auf Bäume klettern verboten sei. Nicht nur die Freiheit, auf sich allein gestellt zu sein, fehlt vielen Kindern durch den fortschreitenden Rückgang der echten Natur. Auch die Auseinandersetzung mit Pflanzen und wild lebenden Tieren ist vor allem für Kinder wichtig und sorgt für Kreativität und Selbstbewusstsein.

Tiere beruhigen, erleichtern soziale Beziehungen und bringen dem Kind Empathie bei. Das funktioniert auch mit einem Haustier und in der Schule. Die Anwesenheit eines Tieres beruhigt die Kinder wenn sie zum Beispiel einen Vortrag halten. Sicherheit und Freiheit müssen sich nicht ausschließen. Auf www.bio-naturwelt.de gibt es zum Beispiel 100 Prozent natürliche Sonnencreme, auch für Kinder, die vor UV-Strahlung schützt und dabei einem zügellosen, erlebnisreichen Tag in freier Natur voller Entdeckungen nicht im Wege steht.

Das hessische Kinderförderungsgesetz

Die hessische Landesregierung plant ein Kinderförderungsgesetz.

Wie so oft in der Vergangenheit werden Verschlechterungen in schöne Worte gepackt. 

Das hessische Kinderförderungsgesetz, das ab 1. Januar 2014 in Kraft treten soll, ist so ein Paradebeispiel. 

Statt Verbesserungen sind darin massive Verschlechterungen versteckt. Und wie Bürokraten so sind, wenn sie etwas verstecken wollen, wird das so verpackt dass man nicht sofort dahinter kommt was gemeint ist. 

Was ist in diesem Gesetz verpackt?:

  • Kindergartengruppen wachsen von 15 auf 24 Kinder je Gruppe
  • Statt 2 Erzieherinnen für eine Gruppe gibt es nur noch eine Erzieherin
  • die Öffnungszeiten verkürzen sich und es gibt Zuschüsse dafür, wenn der Kindergarten weniger lange auf hat
  • 20% fachfremdes Personal darf eingesetzt werden. 

Dieses bedeutet in der Praxis dass Erzieherinnen einer Belastung ausgesetzt sind die keineswegs zu rechtfertigen ist, geschweige denn korrekt bezahlt wird. Das bedeutet in Folge natürlich auch höheren Krankenstand. Für das Kind bedeutet das, dass die Entwicklung des Kindes deutlich weniger geförderd wird. Das Kind kann nur noch aufbewahrt werden und nicht gefördert werden.

Des weiteren bedeuten die verkürzten Öffnungszeiten, dass mindestens ein Elternteil kaum eine Chance hat einem Beruf nachzugehen, nicht mal halbtags. Die Vermutung liegt nahe, dass man das vielgeschmähte Seehofer´sche Beteuungsgeld unter das Volk bringen möchte. Kostet dem Land sogut wie nichts, ist ein Bundesmittel. 

Es gab mal eine Zeit in Deutschland, da hätte man sich geschämt derartige Dinge dem Volk unterzujubeln. Diese Schamgrenze haben Politiker längst hinter sich gelassen.

Die Sonntagsreden von Bildung und frühkindlicher Förderung entpuppen sich wieder mal als leere Worthülsen. 

Wer mit der Änderung nicht einverstanden ist, kann sich mit einer Onlinepetition dagegen wehren

Nutzen sie Abgeordnetenwatch.de um die zuständigen Politiker zu befragen oder wenn ihnen dort eine Antwort verweigert wird, schreiben sie diese direkt an oder gehen zu Sprechstunden.

Outdoor mit Kindern

beim keschernWas ist Outdoor? Outdoor ist ein sogenannter Anglizismus und kann mit „Freizeitaktivität in der Natur" übersetzt werden.

Nun kann man bei einem Kind das mit Gummistiefeln in Pfützen springt sicher nicht von Outdoor sprechen. Früher sagte man zu Outdoor „Wir gehen in den Wald" oder „Wir gehen an den Fluß Steine sammeln".

Leider findet dieses Outdoor oder in den Wald gehen immer weniger statt.
Die meisten Hemmnisse sind Anfahrt, Naturfernes wohnen, Zeitmangel und auch Unlust. Die Kinder verbringen häufig viel lieber Zeit mit Medienkonsum.

Ein Waldspaziergang ohne appfähiges Handy oder mobile Spielekonsole scheint nicht möglich.
Wen wundert es, wenn es vorgelebt wird. Leser werden wissen, dass ich ziemlich rigoros bin. Ein Handy hat höchstens abgeschaltet etwas im Wald zu suchen. Nicht weil ein Klingelton jemanden stören könnte, nein, es wird die Muße genommen sich auf das einzulassen weshalb man in den Wald geht.

Outdoortag

Ein Outdoortag ist kein Lehrnachmittag, es ist ein Abenteuertag.
Ein Outdoorwochenende ist keine Grundausbildung zum Einzelkämpfer.
Ich will damit sagen, dass sich viele überfordert fühlen oder falsche Ziele setzen wenn sie mit Kindern in die Natur gehen. Kinder entdecken selbst sehr schnell. Ein Taschenmesser und ein Ast, schon geht eine stundenlange Schnitzerei los. Vielleicht steht am Ende ein Pfeil und Bogen der zum Wettkampf heraus fordert.

Weiterlesen: Outdoor mit Kindern

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