Spurensuche – Fuchs, Rotfuchs

Tiere hinterlassen Fraßspuren, „Fuß“spuren und Trittsigel wie viele andere Hinweise.

Losungen (Ausscheidungen) sind bei der Spurensuche ein wichtiger Hinweis. Diese halten meist länger als die anderen Spuren und man kann häufig noch Tage hinterher bestimmen, welches Tier hier gewesen sein muß.

Fusch, Rotfuchs

Fuchs

Der Rotfuchs, oder auch Fuchs genannt, wird bis ca. 7,5 kg schwer (selten auch bis zu 14kg). Der Rotfuchs ist ein Wildhund, hat aber viele Eigenschaften, die man der Katze zuordnen könnte. Diese sind anschleichen, Krallen teilweise einziehbar, der Mäusesprung und auch das Kletterverhalten, das besser ist als das der Hunde.

Trittspur / Trittsigel

Oft begegnet man einer vermeintlichen Fuchsspur, dabei ist es eine Hundespur. Der wesentliche Unterschied ist der, dass die vorderen Ballen des Fuchses sich nicht mit den hinteren Ballen überschneiden. Beim Hund ragen die Abdrücke des vorderen Ballen in den Abdruck der hinteren Ballen.

Unterschied Fuchsabdruck - Hundeabdruck

Eine typische Trittspur ist das „schnüren“, der Trabgang des Fuchses, die häufigste Gangart beim Fuchs. Das heißt, der Fuchs setzt die Hinterläufe in die Abdrücke der Vorderläufe. Je schneller er dabei im Trab ist, desto genauer ist dieser Schnürgang.

Sollte man also im Winter eine Schnürspur finden, aber nicht die Abdrücke erkennen können, so war es ein Fuchs. Ein Hund beherrscht diesen Schnürgang nicht. Oft sind die Ballenabdrücke nicht deutlich erkennbar, so kann man zumindest beim Schürgang sagen ob es sich um einen Fuchs handelt.

Der Pfotenabdruck ist ca. 5cm lang und 4,5cm breit.

Fuchsspur - Schnürgang

Losung

Die Losung des Fuchses enthält oft Knochenteilchen, Fell- und Federreste. Die Losung wird gerne an erhöhten Stellen (z. B. Baumstümpfe, Grenzsteine o. ä.) abgesetzt.

Fuchslosung ist in der Regel wurstförmig – ähnlich wie beim Hund – und läuft an einem Ende in einer gedrehten Spitze aus. Besteht die Losung aus mehreren Teilen, hat nur das letzte Stück eine Spitze. Sie ist 8 bis 10 cm lang und ca. 2 cm dick.

Die Farbe der Losung ist je nach Fraß verschieden. Im Frühjahr, Sommer und Herbst ist sie überwiegend dunkelgrau bis fast schwarz und im Winter hellbraun bis grau.

Sie enthält häufig Chitinteile (Flügeldeckenreste) von Käfern, Haarreste oder Knochenteile von Vögeln und kleinen Nagern (hauptsächlich von Mäusen) und Federreste. In frischem Zustand hat sie einen leichten Schleimüberzug. Beim Zerfall der Losung bleiben dunkel schimmernde Teilchen, Knochenteile und graue Haarreste. Je mehr Haarreste sie enthält, um so länger bleibt die Form erhalten.

Fuchs Losung

Fraßspuren

Eine typische Beute sind Vögel. Findet man Federn an einem Futterplatz, so ist ein Blick auf den Federkiel aufschlußreich. Einmal kann der Kiel glatt sein oder zerfranst. Ist er glatt, dann war es kein Fuchs sondern sehr wahrscheinlich ein Raubvogel. Ist der Federkiel ausgefranst, dann kann es ein Fuchs gewesen sein (Marder oder Iltis sind auch möglich)

Federkiel

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