Ein Weg mit Fehlern

Stichworte: Naturbeobachtung, Beobachtungsgabe, Erinnerungsvermögen, Gemeinschaftliches lösen von Aufgaben, Konzentrationsübung

In diesem Spiel wird ein waches Auge für die Natur trainiert, soll natürliche Umwelt von nichtnatürlichem Zustand unterscheiden werden.

Auf einem Stück Waldweg (Flussufer, Waldrand…), einer Heckenstrecke oder einem abgesteckten Raum (mind. 5x5m oder mehr) werden Dinge verändert und platziert die in den dortigen Naturraum nicht hingehören oder nicht vorkommen.

Ausführlichere Beschreibung – Weg mit Fehlern?

Spielbeschreibung: Auf einem Stück Waldweg (Flussufer, Waldrand…), einer Heckenstrecke oder einem abgesteckten Raum (mind. 5x5m oder mehr) werden Dinge verändert und platziert, die in den dortigen Naturraum nicht hingehören oder nicht vorkommen.

Diese Veränderungen oder Fremdobjekte können aus Naturmaterial oder aus Fremdobjekten bestehen. Es kann zum Beispiel ein Laubzweig in die Rinde eines Nadelbaumes eingeklemmt werden, oder ein Bleistift in den Boden gesteckt werden.

Wechseln Sie in der Auffälligkeit ab. So ist eine Banane recht auffällig, ein Fichtenzapfen unter einem Kiefernbaum schon eher was für Geübte.

Den Kindern kann man vorher sagen wie viel Fehler absichtlich eingebaut sind. Dann sind sie motiviert alles zu finden.

Die Kinder können auch ohne eine Zahl zu kennen auf die Suche machen. Die Erfahrung zeigt dass dann allerdings sehr schnell versucht wird den Weg zu absolvieren. Die Kinder können richtig Dektetiv spielen und haben eine tolle Konzentrationsübung.

Hintergrund und Ziele: Naturbeobachtung, Beobachtungsgabe, Erinnerungsvermögen, Gemeinschaftliches lösen von Aufgaben, Konzentrationsübung

Material/Zubehör: je nach Ausgestaltung verschiedenes Material, kann aber auch alles Naturmaterial sein das man draußen findet. Hilfreich ist eine Schnur um etwas festzubinden. Absperrband; Kleinigkeiten wie z.B. kleine Gummibärchentüte, etwas Draht, Flaschenkorken, Kugelschreiber, Bleistift, Ohrstäbchen, etc. (Siehe Spielbeschreibung, da ergibt sich die Liste von alleine)

Das Davor: Es ist ideal, wenn man mit den Kindern den Naturraum schon vorher mal bei einem Spiel oder Ausflug betreten hat.

Variante: Man kann die Gruppe zweiteilen und jede Gruppe für sich bekommt ein Stückchen Weg und nimmt dabei Veränderungen vor. Danach tauschen die Gruppen den Weg und versuchen die veränderten Dinge zu entdecken. Man kann diese Gruppen mit mitgebrachten Dingen ausstatten, so dass „Waffengleichheit“ besteht.

Wegvarianten: Es muss nicht ein Waldweg sein, das kann genauso ein Feldwegrand sein, ein natürlicher Parkweg oder ein Gebüsch entlang eines Zaunes (allerdings sind da meistens schon Fremdobjekte vorhanden – Verpackungen, Dosen….), oder entlang eines Teiches, Park oder Stadtteich.

Beispiele: Laubzweig in die Rinde eines Nadelbaumes klemmen. Ein Zweig mit Vogelkirschen oder anderen Beeren in einen Haselnussstrauch stecken oder diesen Zweig in den Boden stecken. (kommt nicht in Nadelwäldern vor). Einen Schilfhalm in den Waldboden stecken; Bodenmoos an die Rinde klemmen; Gänseblümchen oder Löwenzahn im Waldweg platzieren; Maiskolben auf die Astgabel legen Einen Flaschenkorken auf ein spitzes Ästchen oder Dorne stecken. Ein oder zwei kleine Gummibärentütchen unter Blättern verstecken, so dass etwa die Hälfte herausschaut (kann dann im Anschluss verteilt werden). Ein paar Schokoladenkäfer platzieren….

Gem. Verein zur Natur- und Umweltbildung e.V. / Das Spiel kann zu internen Zwecken frei kopiert und weitergegeben werden. Es wird keine Haftung, insbesondere für Personen- oder Sachschäden bei der Ausführung der Spiele übernommen. Urheberrecht: Roland Engert

 

 

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